Wieviel Bewegung braucht ein Hund ?

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Wieviel Bewegung braucht ein Hund ?

Wieviel Aktivität sollte ein Hund haben? Alle Fakten zur Bewegung und eine übersichtliche Infografik findest du in diesem Blogartikel. Die Infografik darf gerne geteilt werden!

Fakten zur Hundeaktivität.

Hundegesundheit durch Bewegung fördern.

Dass die Aktivität unserer Hunde eine wichtige Rolle für die allgemeine Gesundheit und Lebensdauer spielt, ist den meisten Hundehaltern bewusst. Wir haben in unserer Infografik, sowie diesem kurzen Blogartikel zur Aktivität von Hunden ein paar Fakten zusammengetragen. Hier könnt Ihr die Infografik herunterladen: klick

Bewegung HundWieviel Bewegung braucht mein Hund?

Im Allgemeinen heißt es, dass ein Hund circa 2 Stunden Bewegung pro Tag haben sollte. Diese Aussage passt so auf die meisten Hunde, allerdings ist jeder Hund unterschiedlich, wie auch wir Menschen. Ein alter Hund einer allgemein weniger aktiven Rasse braucht natürlich weniger Bewegung als ein noch junger Arbeitshund, wie ein Bordercollie. Hunde, die mehr Bewegung benötigen fordern diese meist auch ein. So kommt es durchaus häufig vor, dass viele Verhaltensauffälligkeiten einfach durch zu wenig Bewegung oder Aktivität (auch geistig) hervorgerufen werden. Mit im Durchschnitt 2 Stunden Aktivität pro Tag wird man seinen Hund nicht überfordern und die meisten Hunde auch nicht unterfordern, so kann dies durchaus als Anhaltspunkt dienen. Mit unserem furryfit Tracker und der zugehörigen App braucht ihr euch um das Bewegungspensum eurer Hunde weniger Gedanken machen. Wir berechnen nach Alter, Rasse und Geschlecht immer ein individuelles Tagesziel für euren Hund an dem ihr euch orientieren könnt.

Gesundheitsrisiken beim Hund durch mangelnde Bewegung

Fehlende Aktivität kann nicht nur zu psychischen Problemen, wie Verhaltensauffälligkeiten führen, sondern auch körperliche Beeinträchtigungen mit sich bringen. Wie beim Menschen fördert die Bewegung nicht nur die allgemeine Fitness, sondern stärkt auch das Immunsystem. Ein starkes Immunsystem ist sehr wichtig damit euer Hund lange gesund bleibt. Ein großes Problem bei Hunden mit mangelnder Bewegung ist die Adipositas, das Übergewicht. Durch die zu vielen Kilos auf den Rippen kann der Hund schnell anfällig für Diabetes- oder Herz-Kreislauferkrankungen werden. Diese sind wie beim Menschen ernst zu nehmende Krankheiten und können durch ausreichende Aktivität vermieden werden. Übergewichtige Hunde sind um 11% weniger aktiv als ihre fitten Kollegen.

Aktivität von Welpen

Welpen sind 11-mal so aktiv wie erwachsene Hunde und das obwohl sie mehr Schlaf benötigen. Wie kann das sein? Wenn man einmal Welpen beobachtet fällt schnell auf, dass es bei den kleinen nur 0% (Schlaf) oder 100% (Spielen) Aktivität gibt. So lässt sich schnell erklären, wie es sein kann, dass Welpen so viel aktiver sind als erwachsen Hunde. Aber auch unter den Geschlechtern gibt es Unterschiede, so sind weibliche Welpen bis zu 15% aktiver als ihre männlichen Kollegen.

 

Samstag ist der aktivste Tag

Ja das ist richtig! Samstags ist für Hunde der aktivste Tag. Ein wenig verwunderlich? Ganz und gar nicht, denn nicht nur wir haben am Wochenende die meiste Zeit für unsere Vierbeiner, sondern auch die meisten anderen Hundebesitzer. Somit sieht man Samstags in den Wäldern oder den belebten Hundeparks die meisten Hunde. Gönnt eurem Hund am Wochenende genügend Ausgleich um vielleicht eine etwas langsamere Woche auszugleichen. Hinzu kommt noch, dass euer Hund mit seinen Artgenossen herumtollen kann, was im Normalfall sehr förderlich für die Psyche des Hundes ist.

Wie viel Schlaf braucht ein Hund?

Ruhephasen sind für das gesunde und lange Leben eines Hundes ebenso wichtig wie die ausreichende Bewegung. Aber wieviel Schlaf ist normal? Ein Welpe benötigt etwa 18-22 Stunden Schlaf pro Tag. Wer schon einmal Welpen großgezogen hat, wird das hohe Schlafbedürfnis junger Hunde mit Sicherheit bemerkt haben.Ein erwachsener Hund dagegen benötigt im Schnitt 15-22 Stunden Schlaf. Wobei Schlaf hier weniger als Tiefschlaf gemeint ist als eher ein Dösen oder eine Ruhephase an sich. Auch hier muss natürlich wieder auf Alter und Rasse eingegangen werden. Es leuchtet durchaus ein, das eine Englishbulldog mitunter mehr Ruhephasen hat als ein Husky. Wie auch bei der Aktivität ist es sehr wichtig, dass ein Hund auch mal zur Ruhe kommen kann. Hierfür sollte es immer einen Ort geben, (z.B. Körbchen) wo der Hund nicht gestört wird und wo er seine Ruhe finden kann, wenn er sie benötigt.

Wusstest du, dass unser innovative Hundetracker den Schlaf, die Aktivität wie auch den Energiebedarf deines Hundes berechnet? Somit weisst du zu jeder Zeit wie viel Bewegung dein Hund hatte und wie er sich im Vergleich zu anderen Hunden seiner Rasse schlägt.

 

 

 

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Von |2018-05-04T09:54:19+00:00September 3rd, 2016|Gesundheit|4 Kommentare

4 Comments

  1. […] Voraussetzung ist allerdings, dass es dem Hund gut geht, dass eine artgerechte Haltung stattfindet und möglich ist. Dafür sind bei einem gesunden Hund täglich etwa zwei Stunden Freilauf außerhalb des eigenen Garte… […]

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  2. […] kann bei hohen Außentemperaturen auch zu Überhitzungen des Organismus führen. Eine Überlastung kann für brachycephale Rassen (kurze Nasen) schon ein kurzer Spaziergang in der Mittagshitze sein. […]

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  3. […] sich dein Hund am Tag bewegt hat und ob er sein Tagesziel erreicht hat. In unserem Blogartikel „Wie viel Bewegung braucht ein Hund?“ kannst du auch noch einmal nachlesen wie viel du mit deinem Hund grob machen solltest am […]

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  4. […] wird auch gesagt ein Auslöser für eine Magendrehung ist die Futteraufnahme in Kombination großer Aktivität und dass Hunde nach dem Fressen ein höheres Risiko zu einer Magendrehung hätten. Dies liegt vor […]

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