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Ohrenentzündung beim Hund

Die Otitis – Ohrenentzündung beim Hund

Eine Ohrenentzündung (Otitis) beim Hund ist für diesen sehr unangenehm und schmerzhaft. Aus diesem Grund sollte man, wenn der Hund Anzeichen einer Otitis zeigt auch direkt zum Tierarzt gehen. Die Ursachen einer Ohrenentzündung können – wie auch der Verlauf – sehr unterschiedlich sein. Ohrenentzündung beim Hund können in schweren Fällen auch das Mittelohr oder das Trommelfell beschädigen und deshalb ist es zwingend notwendig, dass der Hund dem Tierarzt vorgestellt wird. Auch aus diesem Grund gehen wir in diesem Blogartikel etwas genauer auf die Ohrenentzündung beim Hund ein.

 

Ursachen der Ohrenentzündung

Die Ursachen einer Otitis können sehr unterschiedlich sein. Zum einen können Sie durch mangelnde Pflege der Ohren zum anderen durch Infektionen oder Fremdkörper ausgelöst werden. Auch Allergien wie Haut- oder Futtermittelallergien können eine Otitis oder Ohrenentzündung begünstigen. Sie sind sogar in 80-90% der Fälle die Auslöser. Oft werden Ohrenentzündungen durch das Zusammenspiel verschiedenster Faktoren ausgelöst und nicht nur durch ein einzelnes Ereignis. Auch wenn z.B. Im Sommer häufiges schwimmen eine Ohrenentzündung begünstigen kann. Verstärkt betroffen sind auch Hunde mit Schlappohren. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass die Luftzirkulation unter den Ohren nicht gegeben ist und sich somit der Schmutz leicht ansammeln kann.

 

6 Ursachen einer Ohrenentzündung die du kennen solltest

  1. Mangelnde Pflege
  2. Fremdkörper wie z.B. Grannen
  3. Parasiten wie z.B. Milben und Zecken
  4. Bissverletzungen
  5. Allergien z.B. Futtermittel Haut Allergie.
  6. Autoimmunerkrankungen

 

Symptome einer Ohrenentzündung beim Hund

Wie erkennt man eine Ohrenentzündung beim Hund?

Fängt der Hund an auf einmal mit seinem Kopf zu zucken oder er kratzt sich sehr häufig an Kopf und Ohren ist das oft ein Anzeichen einer Ohrenentzündung. Es juckt und schmerzt den Hund und er versucht dies durch Kratzen zu lindern. Hier solltest du schnell reagieren durch das Kratzen entzündet sich das Ohr meist auch von außen und es können sogar Hotspots am Ohr entstehen. hebst du die Ohren einmal an und schaust hinein kannst du sehen dass diese meist sehr verschmutzt und mit einem braunen Sekret verkrustet sind. Neben den geröteten Ohren können Sie auch stark riechen wenn eine Entzündung vorliegt.

 

An diesen 6 Symptomen erkennst du eine Ohrenentzündung beim Hund

  1. Heftiges Kopfschütteln
  2. Kratzen an Ohren/Kopf
  3. Gerötete Ohren
  4. Verkrustete Ohren
  5. Sekret oder braune Verschmutzungen
  6. Geruch aus den Ohren

 

Behandlung einer Ohrenentzündung

Leichte Ohrenentzündung können mit Absprache des Tierarztes auch leicht selbst behandelt werden. Wird der Hund dem Tierarzt vorgestellt untersucht dieser erstmal das Ohr gründlich auf mögliche Hinweise einer Otitis. Hierfür untersucht dieser den Hund einmal gründlich am ganzen Körper. Von außen tastet er das Ohr ab und leuchtet mit einer Lampe hinein um zusehen wie das Ohrsekret aussieht und ob das Ohr schon verkrustet ist oder nicht. entnommenes Ohrensekret kann relativ schnell unter einem Mikroskop untersucht werden und so schnell Hinweise auf eine Otitis gefunden werden. Es ist auch wichtig, dass der Tierarzt den kompletten Kopf untersucht und auch mal in den Rachen schaut oder die Augen überprüft. Je nachdem wie schmerzhaft die Ohrenentzündung für den Hund ist muss dieser unter Umständen auch in Narkose gelegt werden.

 

Ohrenentzündung beim Hund vorbeugen

Einige Faktoren um einer Ohrenentzündungen vorzubeugen sind z. B. Die regelmäßige Pflege der Ohren und das Kontrollieren der Ohren gerade bei Hunden mit Schlappohren. Oft werden Ohrenentzündungen zu spät gesehen oder Ohren sind verdreckt und werden nicht schnell genug mit Ohrenreiniger gesäubert, wodurch dann Entzündungen entstehen. Gerade im Sommer, wenn Hunde viel schwimmen, kann es auch zu Entzündungen im Ohr kommen. Hat dein Hund Allergien oder ist empfindlich was Allergien angeht solltest du die Ohren noch gründlicher/häufiger untersuchen.

 

4 Tipps um Ohrenentzündungen vorzubeugen

  1. Täglich die Ohren kontrollieren
  2. Die Ohren regelmäßig pflegen
  3. Besondere Aufmerksamkeit bei allergischen Hunden
  4. Ohren im Sommer auf Fremdkörper prüfen

 

Wie du die Ohren deines Hundes richtig pflegst und welche Hausmittel du benutzen kannst du in unserem Blogartikel zur Ohrenpflege bei Hunden nachlesen.

 

Ohrenpflege beim Hund

Allgemeines über Ohrenpflege

Fast jeder Hund hatte schon einmal Probleme mit seinen Ohren hier vor allem die mit hängenden Ohren. Dies liegt unter anderem daran, dass Hunde mit Schlappohren weniger Luftzirkulation unter ihren Ohren haben und sich somit eher Schmutz ansammeln kann. Aus diesem Grund haben Hunde mit Stehohren meist auch weniger Probleme mit Ohrenentzündungen oder anderen Ohrenerkrankungen.

Durch den Ohrenschmalz, der den Schmutz bindet und nach außen trägt, reinigen sich die Ohren eigentlich von selbst. Durch übermäßige Verschmutzungen oder Fremdkörper kann es beim Hund zu schmerzhaften Ohrenentzündungen kommen. Es gibt zudem Hunde und Hunderasse die eine gewisse Veranlagung zu Ohrenentzündungen haben und bei diesen ist die Ohrenpflege dann besonders wichtig.

Du solltest die Ohren deines Hundes regelmäßig kontrollieren, dass bedeutet mindestens alle 2 Tage. Ein gesundes Hundeohr ist sauber, leicht rosa und riecht neutral. Ist das Ohr allerdings entzündet oder hat es übermäßig viel Ohrenschmalz solltest du es säubern. Wie das geht erklären wir in diesem Blogartikel.

 

Hausmittel zur Ohrenpflege beim Hund

Es gibt neben den gängigen Spülungen und Tinkturen für die Ohren eines Hundes auch die Möglichkeit die Ohren mit Hausmitteln zu reinigen. Hat dein Hund allerdings schon eine Ohrenentzündung solltest du unbedingt mit deinem Tierarzt besprechen welche Medikamente und Spülungen du zur Säuberung und Pflege der Hundeohren benutzen solltest.

Alle hier genannten Mittel können auf ein Wattepad/Tuch geträufelt und dann das Ohr sanft mit diesem ausgewischt werden.

Drei Hausmittel für die Ohrenpflege beim Hund

  1. Kokosöl.
  2. Apfelessig.
  3. Calendula/Ringelblume

 

Kokosöl ist vielfältig einsetzbar und genießt gerade unter Hundehaltern eine hohe Bekanntheit, da es auch für andere Anwendungen am Hund nützlich ist. Dies liegt daran, dass Kokosöl Entzündungen vorbeugt und super pflegt. Apfelessig ist, wie der Name schon sagt, ein Essig und diese sind sehr effektiv gegen Bakterien, wie jeder weiß. Calendula oder auch Ringelbume hingegen wirkt entzündungshemmend.

 

Wie oft die Ohren des Hundes reinigen?

Die Ohren brauchen in der Regel nur gereinigt werden, wenn der Hund besonders viel Ohrenschmalz oder sonstige Verschmutzungen im Ohr hat. Somit ist es wichtig das Ohr regelmäßig zu kontrollieren damit erst gar keine Ohrenentzündungen beim Hund entstehen können. Dies kann man leicht jeden oder jeden zweiten Tag machen. Gerade im Sommer wenn die Hunde viel schwimmen.

Die Häufigkeit der Ohrenplege ist somit individuell nach Hund und Ohrenzustand.

 

Anleitung Ohrenpflege

So pflegst du die Ohren deines Vierbeiners:

Ohrenspuelung

Ohrspülung wird eingeträufelt.

Als erstes sollte sich dein Hund auf die Seite legen damit du einfach an das Ohr heran kommst.

Dann nimmst du das Ohr deines Hundes und ziehst es mit deinen Fingerspitzen senkrecht nach oben. So liegt Die Öffnung frei und du kannst ganz einfach das Ohr säubern.

Träufle etwas von der Ohrspülung in das Ohr damit sich verkrusteter Ohrenschmalz oder Verschmutzungen leicht lösen. Um dem ein bisschen nachzuhelfen sollte man das Ohr wieder zuklappen und es leicht mit den Fingern von außen massieren.

Danach wird sich dein Hund schütteln wollen und das ist auch gut so, denn so kommt der ganze Dreck aus den Ohren geflogen. Also solltest du die Ohren-Reinigung vielleicht nicht vor einer weißen Wand machen sondern lieber draußen.

Ohrplege

Einmassieren der Tinktur

Hat sich dein Hund nun geschüttelt und er ist bereit wieder still zu liegen nimmst du ein weiches Tuch oder Wattepad (niemals Watte/Ohrstäbchen benutzen!) und wischt das Ohr aus. Bei den Tüchern solltest du darauf achten, falls es Feuchttücher sind, dass sie nicht parfümiert sind oder anderweitige für deinen Hund schädliche Stoffe enthalten.

Sollte dein Hund eine Ohrenentzündung haben kannst du jetzt auch noch etwas Ohrentropfen in das Ohr träufeln.

Das war es schon, ganz einfach oder?

Ohr auswischen Hund

Auswischen des gelösten Schmutzes.

Einem Hund mit Schlappohren sollte schon als Welpe beigebracht werden, dass er sich an den Ohren, den Zähnen und den Pfoten anfassen lässt. Das macht die spätere Ohrenpflege, Zahnpflege ,Pfotenpflege oder das Krallen schneiden um einiges einfacher.

 

6 einfache Schritte zur Reinigung von Hundeohren

  1. Hund auf die Seite legen
  2. Mittelfinger Spitzen das Rohr senkrecht nach oben ziehen
  3. Etwas Ohrspülung in das Ohr geben
  4. Das Ohr zuklappen und die Tinktur einmassieren
  5. Den Hund die Ohren schütteln lassen
  6. Mit einem Wattepad oder feuchten Tuch die Ohren auswischen

Produkte zur Ohrenpflege:

Dein Hund hat schon eine Ohrenentzündung? Dann lies unseren Blogartikel zur: Ohrenentzündung beim Hund

 

Magendrehung beim Hund

Der Horror für jeden Hundebesitzer die Magendrehung (Torsio Ventriculi). Sie ist innerhalb weniger Stunden tödlich und es gibt keine Erste-Hilfe-Maßnahmen um dem Hund zu helfen. Aus diesem Grund sollte jeder Hundehalter die Symptome einer Magendrehung kennen (Notfallkarte Magendrehung). In diesem Blog Artikel erfährst du welche Risikofaktoren es für eine Magendrehung gibt und wie sie behandelt werden kann. So viel sei schon einmal gesagt: jede Sekunde zählt um das Leben deines Vierbeiners zu retten!

Die Magendrehung beim Hund

Bei einer Magendrehung dreht sich, wie der Name schon sagt, der Magen und zwar um seine Längsachse. Dadurch wird der Magen (Ein- und Ausgang), wie bei einem eingedrehtem Gartenschlauch, entsprechend auf Beiden Seiten abgeschnürt. Hierdurch können Gase nicht mehr entweichen und der Bauch bläht sich auf. Zusätzlich werden Blutgefäße abgeschnürt wodurch durch Blutunterversorgung Teile oder der ganze Magen absterben kann. Es können unter anderem auch noch umliegende Organe wie die Milz beschädigt werden.

 

Ursachen und Risikofaktoren einer Magendrehung

Einige Risikofaktoren, wie es zu einer Magendrehung kommen kann, sind bekannt. Auch wenn es eigentlich jeden Hund treffen kann.

Vor allem gefährdet sind mittelgroße und große Hunde bedingt durch Ihre Physiologie. Als gefährdete Rassen für Magendrehungen können genannt werden:

  • Deutsche Dogge (extrem gefährdet)
  • Deutscher Schäferhund
  • Irish Wolfhound
  • Königspudel
  • Dobermann
  • Neufundländer
  • Bernhardiner
  • Mischlinge großer Rassen

Große Hunde sind auf Grund der großen Bewegungsfreiheit des Magens im Körper prädestiniert für eine Magendrehung. Hunde die schon einmal einen gedrehten Magen hatten und bei denen dieser nicht beim ersten Eingriff operativ fixiert wurde haben eine Gefahr von 80% erneut eine Magendrehung zu bekommen!

Magendrehung

Umherrollen mit vollem Magen begünstigt Magendrehungen!

Oft wird gesagt ein Auslöser für eine Magendrehung ist die Futteraufnahme in Kombination mit großer Aktivität und dass Hunde entsprechend nach dem Fressen ein höheres Risiko zu einer Magendrehung hätten. Dies liegt vor allem daran, dass der Magen wenn er gefüllt ist (Futter oder Wasser) um einiges mehr pendelt. Somit kann man die Empfehlung geben, dass gerade große Hunde nach der Aufnahme größerer Mengen Futter/Wasser keinen großen Aktivitäten nachgehen sollten. Das bedeutet, nicht mit anderen Hunden spielen oder sportliche Aktivitäten. Mit unserem Aktivitätstracker für Hunde kann man genau sehen zu welcher Zeit der Hund aktiv war und überprüfen ob er nach den Fütterungszeiten genug geruht hat.

Ebenso sind wohl ältere Hund anfälliger für Magendrehungen als junge Hunde. In der Regel steigt das Risiko ab fünf Lebensjahren bei normalen Rassen. Hunde mit Bindegewebsschwäche sind auch besonders gefährdet, da hier der Magen nicht mehr so gut in Position gehalten werden kann.

Es ist aber so, das auch junge Hunde und Hunde mit leerem Magen bereits Magendrehungen bekommen haben. Das Risiko bleibt also für alle bestehen und es ist wichtig die Symptome einer Magendrehung frühzeitig zu erkennen. Einzig das Annähen des Magens an die Bauchwand kann eine Magendrehung verhindern. Dies wird auch bei einer Operation, aufgrund einer vorhergehenden Magendrehung, immer direkt mitgemacht.

Risikofaktoren:

  • Große Hunde
  • Alte Hunde
  • Bindegewebsschwäche
  • Gefüllter Magen in Kombination mit viel Aktivität

 

Symptome einer Magendrehung

Magendrehung Symptome

Notfallkarte Magendrehung kostenlos downloaden!

Die sichtbaren Symptome einer Magendrehung entstehen nicht sofort nach der Drehung selbst. Sondern verstärken sich mit zunehmend durch entstehende nicht mehr entweichende Magengasen. Der Bauch wird immer härter und rund. Die offensichtlich erkennbaren Symptome sind eine große Unruhe beim Hund, er wechselt von Liegen in Gehen und Stehen. Ebenso ist das vergebliche Erbrechen ein deutliches Anzeichen. Da der Magen zugeschnürt ist kann der Hund maximal ein wenig Schleim erbrechen und auch kein Kot absetzen. Sollte er wieder erwarten Wasser aufnehmen wird er dies nicht lange bei sich behalten können. Neben großer Unruhe lässt sich eine Magendrehung beim Hund auch durch einen gekrümmten Rücken und einen tief hängenden Kopf erkennen. Weiter Symptome sind helle Schleimhäute (z.B. Zahnfleisch), veränderter Puls und Appetitlosigkeit.

Die Symptome:

  • Hund ist rastlos
  • Kopf hängt runter
  • Rücken gewölbt
  • Versuche zu erbrechen erfolglos
  • Versuche Kot abzusetzen erfolglos
  • Appetitlosigkeit
  • Helle Schleimhäute
  • Harter aufgeblähter Bauch

 

Magendrehung behandeln

Was kann man bei einer Magendrehung tun? Als Ersthelfer und Hundebesitzer nichts. Das Wichtigste ist, die Magendrehung schnell zu erkennen und die Symptome richtig zu deuten. Hierzu haben wir eine kostenlose Notfallkarte zur Magendrehung in unserem Downloadbereich für Hundebesitzer bereitgestellt. Da eine Magendrehung zu 100% tödlich endet und dies innerhalb weniger Stunden, ist es essentiell das Tier schnellstmöglich zum Tierarzt zu bringen. Eine Magendrehung ist ein Notfall und muss mit einer Notoperation behandelt werden.

Die Operation

Als erstes wird eine Röntgenaufnahme gemacht um zu schauen ob es sich tatsächlich um eine Magendrehung handelt oder eventuell nur um eine Vergiftung oder ähnliches (Vergiftung beim Hund erkennen). Bei sehr stark aufgeblähtem Bauch wird Verdauungsgas über einen Stich mit einer Nadel abgelassen. Bei der Operation selbst wird geschaut wie weit fortgeschritten die Beschädigungen der Organe durch die Magendrehung sind und der Magen in seine ursprüngliche Position zurück gedreht. Ist nur ein Teil des Magens, mangels Durchblutung, abgestorben wird dieser abgenäht und der Magen, um zukünftigen Magendrehungen vorzubeugen, an der Bauchwand festgenäht. Es kann aber auch sein, dass schon zu viel Zeit vergangen ist und der Magen zu weit abgestorben ist oder der Hund die Operation selbst nicht überlebt. Gleichwohl sind wie in fast jedem tiermedizinischen Bereich die Überlebenschancen heutzutage deutlich besser als noch vor ein paar Jahren. Wichtig bleibt, so schnell wie möglich die Magendrehung zu erkennen und den Tierarzt aufzusuchen.

Kosten Magendrehung

Über die Kosten macht man sich, wenn der geliebte Vierbeiner in Lebensgefahr ist, natürlich wenig Gedanken. Aber was kostet so eine Behandlung für eine Notoperation eigentlich? Hier kann man leider nur schwer eine Abschätzung geben. Es kommt darauf an wie kompliziert die Operation ist und wie viel Nachsorge oder Medikamente notwendig sind. Von ein paar hundert Euro bis zu 2000 Euro kann die Behandlung so eines Notfalls durchaus am Ende kosten.

Magendrehungen beim Hund Vorbeugen

Wie bereits weiter oben im Text erwähnt gibt es keine 100 Prozentigen Sicherheiten, dass ein Hund keine Magendrehung bekommt. Vielmehr gibt es Risikofaktoren die eine Magendrehung begünstigen. Trifft einer der Risikofaktoren auf den eigenen Hund zu sollte besondere Vorsicht gelten. Einzig das Annähen des Magens an die Bauchwand verhindert eine Magendrehung, dies wird aber nur gemacht wenn der Hund bereits aufgrund einer Magendrehung operiert wird.

4 Tipps einer Magendrehung vorzubeugen

  • Hund nie mit vollem Magen Spielen, Rollen, rennen lassen
  • Futtermenge aufteilen in kleine Portionen
  • Symptome kennen
  • Besondere Vorsicht bei großen Rassen
  • Besondere Vorsicht bei alten Hunden

 

Ein Tipp aus der Community:

Prüfe vorher welche Tierärzte in deiner Umgebung Notdienste anbieten. Dann bekommst du im Notfall schnell Hilfe und musst nicht erst einen Tierarzt finden, der helfen kann.

 

 

 

 

 

Hotspot beim Hund

Was ist ein Hotspot beim Hund?

Der Hotspot übersetzt „heißer Punkt“ ist eine meist oberflächliche Entzündung der Haut. Tierärzte sprechen hier von einer nässenden Dermatitis. Die Stelle ist meist lokal begrenzt, gerötet und verursacht Schmerzen (tiefer Hotspot) oder Jucken. Die stark gerötete Entzündung sondernd übel riechendes Sekret ab und nässt das umliegende Fell. Ein Hotspot beim Hund entsteht meist durch vorheriges starkes Lecken einer gereizten Stelle. Besonders anfällig sind Hunderassen mit dichtem Fell aber im Prinzip kann er bei jeder Hunderasse auftreten.

Ursache eines Hotspots

hotspot

Hotspot, verklebte Haare weggeschnitten.

Es gibt verschiedenste Auslöser für Hotspots. Zum einen kann es ein Befall mit Parasiten sein zum anderen auch eine Haarwurzelentzündung. Der Hotspot beim Hund entsteht meist durch starkes Lecken einer gereizten Stelle. Diese Reizung kann zum Beispiel durch einen Flohbiss, Milben oder einen Zeckenbiss hervorgerufen werden. Aber auch der Kontakt mit einer Brennnessel oder eine kleine Verletzung wie ein Stich durch einen Dorn können den Hund dazu bewegen eine Stelle so stark zu lecken, dass ein Hotspot entsteht.

Neben einer parasitären Ursache für einen Hotspot kann es auch noch andere Auslöser geben. Entstehen können sie zum Beispiel auch durch Allergien (Futtermittelunverträglichkeiten), schlechte Fellpflege oder eine Ohrenentzündung.

Oft treten Hotspots bei besonders warmen Wetter auf. Natürlich ist das Wetter alleine nicht der Auslöser, er kann aber auch in Kombination mit feucht warmen Fell den Hotspot beim Hund begünstigen.

Wie man sieht kann der Auslöser eines Hotspots vielfältig sein und die Ursache liegt meist nicht an der Haut selbst.

Symptome eines Hotspots beim Hund

Einige Symptome haben wir ja oben bereits angesprochen. Der Hotspot führt meist zu starkem Juckreiz wodurch die Hunde sich wiederholt an den betroffenen Stellen kratzen und lecken. Das Sekret, welches von der entzündeten Stelle abgesondert wird, verklebt das umliegende Haar. Durch das sich immer weiter verklebende Haar bilden sich für die Bakterien optimale Möglichkeiten zur Ausbreitung. Die Stellen sind gerötet und riechen mitunter, was an dem gelblichen Sekret liegt. All dies führt dazu, dass der Hund meist noch mehr an den betroffenen Stellen leckt.

Symptome

  1. Feuchte/verklebte Haarstellen
  2. Der Hund juckt und leckt sich an einer Stelle
  3. Riechender Sekret
  4. Gerötete abgegrenzte Entzündung

Behandlung eines Hotspots

Bei der Therapie eines Hotspots gilt es zu allererst einmal die betroffene Stelle frei zu legen. Dies bedeutet die verklebten Haare um die Stelle herum zu entfernen. Daraufhin wird die Haut mit milden antiseptischen Shampoos gereinigt. Je nach Schwere und Ausbreitung der Entzündung kann der Tierarzt auch ein Antibiotika oder cortisonhaltige Mittel verschreiben. Gerade bei jungen Hunden ist hier aber Vorsicht geboten. Sollte der Hund nicht aufhören die Stelle zu belecken ist ein „Hundetrichter“/“Schutzkragen“ Pflicht.

Es sollte zudem auch die eigentliche Ursache des Hotspots gefunden werden. Vielleicht hat der Hund Schmerzen oder beleckt die Stelle weil ein Fremdkörper in der Haut steckt.

Therapie

  1. Haare entfernen
  2. Antiseptisches Shampoo zur Säuberung
  3. Hundetrichter zum Schutz der betroffenen Stelle
  4. Gabe von Medikamenten
  5. Ursache des Hotspots herausfinden

Es gibt auch Mittel, die die Heilung der Haut unterstützen. Diese helfen strapazierter Haut sich zu regenerieren und den Juckreiz zu minimieren.

Muss ich wegen eines Hotspots zum Tierarzt?

Gerade beim ersten Hotspot und wenn der Hund nicht dazu neigt sollte man den Tierarzt aufsuchen. Er kann die Stelle genauer untersuchen und behandeln. Der Tierarzt sieht zudem um was für eine Art Hotspot es sich handelt und ob stärkere Medikamente wie Cortison überhaupt von Nöten sind. Er wird Dir auch ein Mittel mitgeben wodurch die entzündete Stelle bei deinem Vierbeiner schnell wieder abheilt.

Es gibt auch Mittel, die strapazierter Haut helfen sich zu regenerieren und den Juckreiz zu minimieren. Diese können verwendet werden wenn keine Medikamente wie Cortison von Nöten sind.

Hotspots vorbeugen

Wie kann man Hotspots beim Hund vorbeugen?

Ein wichtiger Punkt ist die Fellpflege und allgemeine Pflege des Hundes. Verfilzte Haarstellen sowie entzündete Ohren durch mangelnde Pflege können Hotspots hervorrufen. Ist der Hund vielleicht auf ein neues Futter oder einen Inhaltsstoff darin allergisch sollte wieder zu dem üblichen Futter zurück gewechselt werden. Der Schutz vor Parasiten und Flöhen kann auch helfen einem Hotspot vorzubeugen. So kann zum Beispiel in der aktiven Zeckenzeit ein Zeckenschutz gegeben werden. Angeblich gibt es allerdings auch Fälle wo ein Hotspot durch ein Zeckenmittel selbst ausgelöst wurde.

Fazit

Hotspots sind unangenehme Hautentzündung die jedoch recht einfach zu behandeln sind wenn sie früh erkannt werden. Wenn der Hund gut gepflegt wird kann man schon einmal einigen Auslösern zu einer Bildung eines Hotspots beim Hund vorbeugen. Da es aber vielfältige Gründe für einen Hotspot gibt ist der Hund im Grunde auch nie sicher davor einen zu bekommen.

Die Wasserrute beim Hund

Viele Hundehalter haben schon einmal von der „Wasserrute“,  „Hammelschwanz“ oder „Coldtail“ gehört. Aber was ist eine Wasserrute eigentlich und wie entsteht sie?

Die Wasserrute beim Hund ist eine für den geliebten Vierbeiner sehr schmerzhafte Erkrankung des Schwanzansatzes. Meist hervorgerufen, durch ausgiebiges Schwimmen in kaltem oder warmen Wasser.

In der Fachsprache heißt die „Wasserrute“ auch Kogzygeale Myopathie. Da die Erkrankung eher selten auftritt und manche Hunde anfälliger sind als andere ist noch nicht viel darüber bekannt. Vielen Tierärzten ist der Begriff „Wasserrute“ auch gar nicht geläufig.

Auch wenn der Hund sehr starke Schmerzen empfindet, ist die Heilung meist rasch und ohne Folgeschäden.

 

Wie entsteht eine Wasserrute beim Hund?

Die Entstehung einer Wasserrute ist meist vielfältig, aber am häufigsten entsteht die Erkrankung durch ausgiebiges Schwimmen und die Auskühlung des Schwanzansatzes.

Ursachen einer Wasserrute

Die häufigste Ursache einer Wasserrute ist wohl eine Durchblutungsstörung am Schwanzansatz, hervorgerufen durch nasses und kaltes Fell und dem abwechselnden schwimmen und warten beim zum Beispiel Aportiertraining. Starke Belastungen durch (Jagd-)Training in den kalten Monaten sowie dem Schwimmen in sehr kaltem oder warmem Wasser begünstigen eine Wasserrute deutlich. Diese Belastungen gepaart mit sowieso schon hoher Rutentätigkeit des Hundes führt dann häufig zur schmerzhaften Durchblutungsstörung.

Weitere Auslöser einer Wasserrute beim Hund können die Stauchung der Schwanzwirbel sein oder ein langer Aufenthalt in einer zu kleinen Transportbox. Auch ein ausgiebiges Spiel bei kalter Witterung gepaart mit hoher Luftfeuchtigkeit oder nassem Fell kann aber auch schon ein Auslöser einer Wasserrute beim Hund sein.

Symptome einer Wasserrute

Wie sehen die typischen Symptome der Wasserrute oder dem Hammelschwanz aus?

Wasserrute

Typische Wasserrute.

Das prägnanteste Merkmal woran man eine Wasserrute erkennt, ist die auffällige Schwanzhaltung. Der Hund streckt den Schwanz in der Regel am Schwanz-Ansatz waagerecht, wonach der Schwanz dann schlaff herunterhängt. Die Rute wird vom Hund nicht mehr eingesetzt – kein Wedeln oder aufstellen. Dies natürlich aufgrund der ausgeprägten Schmerzen, die die Erkrankung hervorruft.

Eine weitere Schonhaltung tritt beim Sitzen auf. Hier setzt sich der Hund in den sogenannten „Welpensitz“ wobei die Beine seitlich unter dem Körper weggestreckt werden um die Rute nicht zu belasten.

Aufgrund der hohen Schmerzen ist der Hund oft unruhig und rastlos, auch ein winseln kann zu hören sein. Zudem schläft der Hund oft schlecht.

Was übrigens auch unser Gesundheitstracker in unserer App auch entsprechend anzeigen würde.

Symptome:

  • Schlaffe Rute, die ein paar Zentimeter waagerecht gestreckt wird
  • Unruhe und evtl. Schmerzagression bei Berührung
  • Der Hund macht kein Sitz / macht „Welpensitz“
  • Die Rute wird nicht mehr eingesetzt
  • Der Hund schläft schlecht

 

Betroffene Hunde

Welche Hunderasse hat eine besondere Veranlagung zu einer Wasserrute?

Oft sind es Labradore, Golden Retriever, Setter Pointer oder Flatcoats die an einer Wasserrute leiden. Wobei es eigentlich keine rasseabhängige Veranlagung gibt. Vielmehr sind diese Hunde oft ziemliche Wasserratten, werden zum apportieren eingesetzt und haben zusätzlich noch eine erhöhte Rutentätigkeit.

Rüden erkranken öfter. Eigentlich kann ein Hund jeden Alters erkranken wobei natürlich der Schwerpunkt in den aktiven Jahren liegt.

Um es beim Sport nicht zu übertreiben kann dir zum Beispiel unser Aktivitätstracker für Hunde helfen.

Dauer einer Wasserrute

Der Krankheitsverlauf ist relativ schnell, aus diesem Grund unterschätzen leider einige Hundehalter die doch sehr schmerzhafte Erkrankung der Wasserrute beim Hund. In der Regel geht es dem Hund schon nach einigen Tagen besser und es bleiben auch keine langfristigen Schäden zurück.

Wasserrute was tun?

„Mein Hund streckt den Schwanz so komisch ab, was kann ich tun?“ „Er lässt sich nicht am Schwanz anfassen und zeigt die Zähne.“

Als erstes sollte der Gang zum Tierarzt Pflicht sein. Dieser wird sich die Rute genau anschauen. Ein Röntgen oder MRT, eine Blutuntersuchung sowie die Messung der Muskelaktivität werden gemacht, um einen Bruch des Schwanzes und langfristige Schäden auszuschließen. Ist die Diagnose am Ende eindeutig gestellt, wird dem Hund meist ein Schmerzmittel verschrieben. Da der Hund ohne dieses sehr große Schmerzen hat, sollte ein verantwortungsvoller Hundebesitzer bei Verdacht auf eine Wasserrute immer zum Tierarzt gehen!

Wasserrute beim Hund vorbeugen

Einer Wasserrute kann man vorbeugen in dem man zumindest schon einmal die äußeren Gegebenheiten für den Hund verbessert. Beim Jagdtraining/Aportiertraining sollte der Hund in seiner Wartezeit nicht auf seiner nassen Rute im Kalten sitzen. Hier kannst du zum Beispiel den Hund abtrocknen (fördert auch die Durchblutung) oder ihm etwas unterlegen damit er nicht auf dem kalten Boden sitzt. Wenn er nicht sitzen muss sollte er lieber liegen. Wie jeder gute Hundesportler weiß, sollte ein Hund vor Höchstbelastungen gut trainiert sein. Ist der Hund allgemein gut trainiert wird ihm auch ein Training bei widrigen Bedingungen nicht so viel ausmachen wie einem untrainierten Hund.

4Tipps einer Wasserrute vorzubeugen

Mit diesen 4 Tipps kannst du deinem Hund die schmerzhafte Wasserrute ersparen.

  1. Hund nicht mit nassem Fell im Kalten sitzen lassen
  2. Hund öfter abtrocknen
  3. Pausen machen
  4. Hund nicht zu lange in kleinen Boxen lassen (eigtlich selbstverständlich…)

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Fazit:

Eine Wasserrute kommt eher selten vor und ist nach ein paar Tagen wieder abgeklungen. Der Hund hat sehr große Schmerzen und der Gang zum Tierarzt sollte auf jeden Fall erfolgen. Prädestiniert für eine Wasserrute sind jagdlich geführte Hunderassen oft im Bereich des Apportierens.

 

Schlaf und Gesundheit

Wie gut schläft dein Hund?

Es gibt einige Gründe warum man wissen sollte ob sein Vierbeiner einen guten Schlaf hat oder nicht. Laut Studien kann eine Veränderung des Schlafes auf Verhaltens- oder Krankheitssymptome zurückzuführen sein. Somit solltest du immer darauf achten, dass dein Hund ausreichend und gut schläft.

Folgende Problem können zu einem veränderten oder verschlechtertem Schlaf bei deinem Hund führen.

Warum dein Hund schlecht schläft

Schlafstörung

Wie bei Menschen kann es auch bei deinem Vierbeiner sein, dass er eine Schlafstörung hat. Hunde mit kurzer Schnauze (Brachycephalie) haben zum Beispiel öfters eine Schlafapnoe (Atemaussetzer). Aber auch Insomnie (Beeinträchtigung des Schlafes) REM Schlaf (Rapid eye movement / lebhaftes Träumen) können den Schlaf beeinträchtigen. Solltest du feststellen (zum Beispiel mit unserem Tracker), dass dein Hund sehr schlecht schläft kontaktiere deinen Tierarzt.

Schmerz oder Krankheit

Wer starke Schmerzen hat oder krank ist hat verständlich auch Probleme beim Schlafen. Hier gibt es natürlich eine Vielzahl an Erkrankungen, die deinem Hund den Schlaf rauben können. Wie zum Beispiel: Ohrentzündungen, Gelenkprobleme, Hautentzündungen (durch z.B. Grasmilben), Krebs, oder aber sowas wie Flöhe oder andere Parasiten.

Solltest du (z.B. durch unseren furyfit Tracker) festgestellt haben, dass dein Hund schlecht schläft und du andere Anzeichen von Schmerzen/Krankheit bei deinem Hund feststellst, solltest du umgehend deinen Tierarzt konsultieren.

Unterforderung

Wer nicht genug Bewegung bekommt wird auch nicht richtig müde. Wie Menschen, die sich nur sehr wenig bewegen, können auch Hunde die nicht genug Bewegung bekommen Schlafprobleme bekommen. Mit unserem Aktivitätstracker für Hunde kannst du sehen wie viel sich dein Hund am Tag bewegt hat und ob er sein Tagesziel erreicht hat. In unserem Blogartikel „Wie viel Bewegung braucht ein Hund?“ kannst du auch noch einmal nachlesen wie viel du mit deinem Hund grob machen solltest am Tag.

Überforderung

Ja auch eine Überforderung kann es einem Hund schwer machen zu Schlafen. Ruhe muss heutzutage oft wieder gelernt werden und ist genauso wichtig wie ausreichend Bewegung. Wenn ein Hund nur unter Strom steht und es nicht gelernt hat zur Ruhe zu kommen, kann er Probleme haben tief zu schlafen. Der Hund wartet immer an den nächsten Ball der gleich fliegen könnte anstatt den Bällen im Schlaf nachzulaufen.

Unsicherheit

Hunde, die sich nicht geborgen fühlen oder oft ängstlich sind haben auch meist Probleme sich so zu entspannen, dass sie richtig schlafen können. Auch nach einem Umzug in eine neue Umgebung kann es vorkommen, dass sich dein Vierbeiner noch unwohl fühlt und Probleme beim Schlafen hat. In unserem Blog Artikel über den Umzug mit Hund kannst du noch einmal nachlesen was du beachten solltest, wenn es in eine neue Umgebung geht.

Ob dein Hund genug Ruhe- und Schlafzeiten hat kannst du mit unserem furryfit Gesundheitstracker für Hunde und der zugehörigen Smartphoneapp überprüfen.

 

Hundeapp schlaf furryfit

 

In unserer App kannst du sehen ob dein Hund ausreichend Ruhezeiten hatte. Diese Zeiten bestehen aus leichten und tiefen Ruhephasen. Leichte Ruhephasen sind zum Beispiel Zeiten in denen dein Hund zwar geruht hat aber sich öfter umdreht oder noch bewegt. Tiefe Schlafphasen hingegen sind Zeiten in denen dein Hund fest geschlafen hat und sich auch zeitweise so gut wie gar nicht bewegt. Bei unserer Berechnung achten wir darauf, dass von beidem genug vorhanden ist. Über die Zeit werden diese Einteilungen genauer, da wir dann auf mehr und mehr Daten zum Schlaf bei Hunden zurückgreifen können.

Unseren Tracker kannst du hier bestellen: Zum Shop!

Herbstgrasmilben beim Hund erkennen und behandeln

Herbstgrasmilben winzig klein und doch ein großes Ärgernis für deinen Hund. Grasmilben erkennen und gängige Behandlungsmethoden vorgestellt.

 

Was sind Herbstgrasmilben?

Herbstgrasmilben (Neotrombicula autumnalis) sind die in Deutschland mit am häufigsten vorkommenden Milben. Sie sind Parasiten, ernähren sich somit von anderen Lebewesen auf denen sie Leben. Von Herbstgrasmilben können nicht nur Hunde befallen sein, sondern auch andere Säugetiere wie Katzen, Nager und sogar Menschen. Ausgewachsene Milben sind etwa ein bis zwei Millimeter groß und orange bis durchsichtig gefärbt. Also noch gerade so mit bloßem Auge zu erkennen (auf weißer Unterlage). Die Larve der Herbstgrasmilbe sticht und lebt parasitär auf seinem Wirt. Auch wenn sich das nicht appetitlich anhört, so sind die spinnenartigen Milben doch eigentlich ungefährlich für den Hund. Einzig das hervorgerufene Jucken kann durch exzessives kratzen zu Entzündungen und offenen Stellen beim Hund führen.

Warum sollte man Herbstgrasmilben beim Hund bekämpfen?

In erster Linie ist es für den Hund unangenehm, da die Stiche der Herbstgrasmilbe mitunter ziemlich jucken. Je nachdem wie empfindlich der Hund reagiert, kann dieser sich so stark jucken und knabbern, dass er fellfreie, offene und entzündliche Stellen bekommt. Durch das Jucken und Kratzen nimmt der Juckreiz in der Regel weiter zu. Hat dein Hund bereits entzündete Stellen solltest du zum Tierarzt gehen und die Partien mit entzündungshemmender Salbe behandeln.

Wie erkennt man Herbstgrasmilben beim Hund?

Eine Methode wäre mit einem Kamm (am besten Flohkamm) gegen die Haarwuchsrichtung zu kämmen und den Kamm darauf hin auf einer weißen Unterlage auszuschlagen. Siehst du nun 1-2 Millimeter kleine orangefarbene spinnenartige Tierchen, kannst du dir sicher sein dass dein Hund von Grasmilben geärgert wird. Zusätzlich kannst du deinen Hund nach kleinen roten Pikelchen absuchen. Gerade an den haarloseren Stellen wie dem Bauch kann man bei einem Befall oft eine Rötung erkennen. Alternativ kannst du auch auf deinem Rasen einen weißen Teller oder ein weiße Decke platzieren und schauen ob sich dort mit der Zeit orangefarbene Punkte sammeln. Allerdings kommt ein Hund oft mit so vielen Gräsern in Kontakt, dass er sich die Milben auch auf dem Spaziergang und dem toben auf Wiesen und Feldern geholt haben kann.

Symptome von Herbstgrasmilbenbefall beim Hund

  1. Häufiges Schütteln
  2. Jucken und Kratzen
  3. Starkes Lecken der Pfoten

 

Herbstgrasmilben beim Hund vorbeugen/behandeln

Ein Mittel speziell gegen Herbstgrasmilben gibt es nicht. Man kann mit allgemeinen Mitteln gegen Parasiten, wie Halsbändern oder Injektionen, versuchen etwas gegen die kleinen Biester auszurichten. Behandeln muss man jedoch nur die vom Kratzen entzündeten Stellen. Sinnvoll ist es den Hund nach dem Spaziergang abzuwaschen und wenn ein Befall vorliegt ein antiparasitäres Shampoo zu verwenden. Oft sind jedoch nur die Pfoten betroffen, hier hilft es diese entsprechend nach dem Spaziergang abzuwaschen. Schaden kann es bei einem starken Befall mit Herbstgrasmilben auch nicht das Körbchen und die Decken zu waschen. Es gibt auch spezielle Hautpflegemittel für Hunde, die den Juckreiz lindern.

Hausmittel gegen Herbstgrasmilben beim Hund

Wenn man komplett auf Chemie verzichten möchte und normales Wasser zum Abspülen der Pfoten nicht reicht, kann man auch ein Pfotenbad mit verdünntem Apfelessig machen. Man kann auch versuchen die Pfoten vor dem Spaziergang mit Kokosöl einzureiben. Dies hat wohl bei manch einem auch schon geholfen… gut für die Pfotenpflege beim Hund ist es allemal.

Also in der Regel sind die kleinen Herbstgrasmilben für die Hunde ungefährlich und verschwinden zum Glück auch wieder.

P.S. Mit unserem Aktivitätstracker für Hunde kannst du deinem Hund übrigens noch besser gerecht werden und sehen wie viel dein Hund mit den anderen getobt hat, cool oder?

Was gegen Milbenbefall helfen kann:

Grannen beim Hund – Gefahr im Sommer

Was sind Grannen und warum können sie für deinen Hund gefährlich sein? Alles über die Gefahren zu den Ähren erfährst du in unserem Blogartikel.

 

Was ist eine Granne?

Eine Granne ist der fadenförmige leicht starre Fortsatz eines Pflanzenorgans (frei nach: Wikipedia). Für uns Hundehalter in einfach: Die langen Fäden an den

granne

Samen/oberen Teil mancher Gräser beziehungsweise Getreiden. Oft sind diese Fäden rau oder haben kleine Härchen, damit die Samen daran besser durch den Wind getragen werden können und sie sich schlussendlich leicht in die Erde bohren können.

Und das ist auch das Problem! Diese rauen Härchen an den Grannen sorgen dafür, dass diese sich dann im Fell unserer Hunde festsetzen.

Von Frühjahr bis Herbst wachsen an Wegesrändern und auf Feldern die Gräser und Ähren, die diese Grannen besitzen. Die Widerhaken/Härchen der Grannen sind im Übrigen nicht nur dafür da, dass diese besser vom Wind erfasst und verteilt werden, sondern auch um sich gut im Boden zu verankern. Dies ist auch der Grund warum sie sich tief ins Fell graben, wenn man sie nicht sofort entfernt. Am meisten Betroffen sind Hunde mit langem Fell, die die Grannen geradezu magisch anziehen.

 

Warum sind Grannen gefährlich für deinen Hund?

Wie bereits erwähnt haben Grannen Widerhaken mit denen sie sich bei jeder Bewegung weiter vor bewegen. So ist es möglich, dass sie sich durch das Fell der Hunde bis auf die Haut bewegen. Dadurch, dass sie relativ spitz sind kann es vorkommen, dass die Grannen sich dann auch durch die Haut in den Körper bewegen. Hier sind vor allem Stellen besonders gefährdet wo die Haut recht dünn ist, wie zum Beispiel zwischen den Pfoten.

Aber auch im Körper kann sich die Granne mit ihren Widerhaken immer weiter vor bewegen. Neben den dünnen Hautstellen, sind vor allem auch alle Körperöffnungen gefährdet. Da die Granne bewegt sich nicht aktiv , sondern durch Bewegungen des Hundes. Dadurch wandert sie zum Beispiel immer weiter, wenn dieser sich schüttelt, läuft oder leckt.

Wird die Granne nicht entdeckt können sich Abszesse bilden, die chirurgisch entfernt werden müssen. Im schlimmsten Fall können innere Organe verletzt werden und der Hund auch sterben (Was nur sehr selten vorkommt).

 

Grannen in der Pfote vom Hund

Durch die dünne Haut zwischen den Zehen kommt es vor, dass die Granne sich dort bis in die Pfote bohrt und dem Hund Schmerzen bereitet. Solltest du den Verdacht haben, dass dein Hund eine Granne in der Pfote hat gehe du direkt zum Tierarzt. Zudem solltest du im Sommer die Pfoten deines Hundes (zwischen den Zehen) nach Grannen absuchen.

Symptome:

  1. Humpeln oder längeres Ablecken der Pfote
  2. Schwellung der Pfote

 

Grannen im Ohr vom Hund

Hier sind vor allem langhaarige Hunde mit Schlappohren gefährdet, da sich die Granne besonders gut durch das Fell bewegt. Einmal im Ohr ist die Gefahr groß, dass sie Schaden im Körper anrichtet. Durch das Schütteln des Kopfes wandert sie immer tiefer ins Ohr. Also auch hier im Zweifel zum Tierarzt. Übrigens: Auch Stehohren sind nicht sicher. Hier können die kleinen Grannen mitunter direkt ins Ohr fliegen…

Symptome:

  1. Kratzen am Ohr
  2. Schütteln des Kopfes

 

Grannen im Auge vom Hund

Hat der Hund eine Granne im Auge sieht man dies meist schon recht schnell, da man seinem Hund meist ins Gesicht schaut. Oft gelangen die Grannen unter die Lider, gerade bei Hunden mit hängendem Augenlidern. Man sollte die Grannen schnellst möglich entfernen bzw. dies von einem Tierarzt erledigen lassen.

Symptome:

  1. Zukneifen des Auges
  2. Gerötetes oder geschwollenes Auge

 

Grannen in der Lunge vom Hund

Durch das einatmen beim Rennen durch Felder oder Wiesen, kann der Hund auch Grannen in die Lunge bekommen. Hier ist die Granne natürlich am denkbar schlechtesten Ort, da sie hier viel Schaden anrichten kann. Du erkennst ob dein Hund eine Granne in der Lunge oder der Luftröhre hat, wenn dieser viel niest und möglicher Weise Ausfluss aus der Nase hat.

Symptome:

  1. Niesen
  2. Nasenausfluss

 

Symptome Grannen beim Hund

Folgende Symptome können auftreten wenn dein Hund Problem mit Grannen hat:

 

  • Humpeln oder längeres Ablecken der Pfote
  • Schwellung der Pfote
  • Kratzen am Ohr
  • Schütteln des Kopfes
  • Zukneifen des Auges
  • Gerötetes oder geschwollenes Auge
  • Niesen
  • Nasenausfluss

 

Grannen beim Hund entfernen

GrannenFellSolltest du nach einem Spaziergang im Sommer Grannen an deinem Hund entdecken, dann suche ihn am besten direkt komplett ab. Besonderes Augenmerk gilt hier den Ohren, Augen und zwischen den Zehen. Haben die Grannen sich noch nicht in den Körper gebohrt, kannst du sie ganz einfach mit einer Pinzette entfernen.

Solltest du den Verdacht haben, dass sich eine Granne bereits in den Körper gebohrt hat, suche umgehend einen Tierarzt auf. Vor allem weil die Granne sonst immer weiter und tiefer in den Körper deines Hundes wandert und es schmerzhafte Abszesse geben kann.

 

Hund vor Grannen schützen

Gibt es eine Möglichkeit den Hund vor Grannen im Sommer zu schützen?

Das einfachste wäre wohl Felder auf denen Gräser und Getreide mit Grannen wachsen zu meiden. Dies wäre allerdings ein wenig übertrieben. Was du allerdings machen solltest wenn du auf Wiesen und Feldern unterwegs warst, ist den Hund nach Grannen abzusuchen. Vor allem zwischen den Zehen und den Innenschenkeln sowie den Ohren und Augen. Vielleicht machst du auch lieber vermehrt Waldspaziergänge, die im Übrigen auch die Gefahr eines Hitzschlages beim Hund verringern, da es im Wald oft schattiger ist.

Man sollte sich durch die kleinen Grassamen nicht verrückt machen, allerdings schadet es nicht im Sommer auf sie und seinen Hund zu achten. Weisst du eigentlich warum dein Hund ab und an Gras frisst? Wenn nicht lies doch mal unseren Blogartikel: Hund frisst Gras.

Welche Tücken die Natur noch so für unsere Vierbeiner bereithält kannst du zum Beispiel in unserem Blogartikel über giftige Pflanzen für Hunde nach lesen.

 

Hund trinkt nicht – trinkt zu viel

Weißt du wie viel ein Hund trinken sollte um Gesund zu bleiben? Erfahre es jetzt in unserem Blogartikel.

 Wieviel muss ein Hund am Tag trinken?

Genügend Wasser zu trinken, was vielen Menschen schon schwer fällt, ist auch bei Hunden oft ein Problem. In diesem Blogbeitrag wollen wir erklären wie viel ein Hund trinken muss, warum es wichtig ist, dass ein Hund genug trinkt, was ich machen kann wenn mein Hund zu wenig trinkt und in welchen Situationen es besonders wichtig ist, dem Hund ausreichend Wasser zur Verfügung zu stellen.

Zunächst muss man bei Hunden zwischen den verschiedenen Fütterungsarten unterscheiden. Denn genau wie beim Menschen, nimmt der Hund auch Flüssigkeit durch die Nahrung auf.

Füttert man seinem Hund Trockenfutter, muss der Hund mehr trinken als bei Nassfutter. Man erkennt es schon am Namen: Nassfutter enthält ca. 80% Wasser, Trockenfutter dagegen nur 7-10%.

Anzeichen für zu wenig Wasseraufnahme kann der Harn sein. Ist dieser sehr konzentriert (dunkel) und riecht stark, trinkt dein Hund nicht genügend. Dies kann langfristig ungesund sein, da es unter anderem in der Folge zu Blasen oder Nierensteinen kommen kann.

 

Wieviel Wasser braucht ein Hund?

Es gibt viele verschiedene Meinungen, was die Menge der Wasseraufnahme betrifft, aber als Faustformel kann man sagen:

100ml Wasser pro kg Körpergewicht

 

Wasserbedarf beim Hund berechnen

Dr. Zentek, Tierernährungsforscher an der Universität in Berlin hat folgende Formeln aufgestellt um herauszufinden wieviel ein Hund pro Tag trinken sollte. Aber auch hier gilt 100 Prozentige Genauigkeit gibt es wohl nie:

Temperatur (20 Grad +), normale Aktivität, Fütterung mit Trockenfutter: 50 – 100 ml/ kg (*)

Beispiel: Gewicht = 20 KG, Futter = Trockenfutter, 75 ml/Kg (Mittelwert)

                  20KG * 75ml = 1,5 Liter

 

Temperatur (20 Grad +), normale Aktivität, Fütterung mit Feuchtfutter: 20 – 50 ml / kg (*)

 Beispiel: Gewicht = 20 KG, Futter = Nassfutter, 35 ml/Kg (Mittelwert)

                  20KG * 35ml = 700 Milliliter

 

(*) Quelle: Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Meyer / Prof. Dr. Jürgen Zentek – Ernährung des Hundes, 6. Auflage, S. 97, Prof. Dr. Jürgen Zentek ist Leiter des Instituts für Tierernährung der FU Berlin

Es wird deutlich, wie wichtig es bei der Flüssigkeitsaufnahme ist zu unterscheiden, ob Trocken- oder Nassfutter angeboten wird.

 

Warum ist es wichtig, dass der Hund genügend trinkt?

Hunde können mehrere Wochen ohne Futter überleben, fehlt es Ihnen aber an ausreichend Trinkwasser, würde der Hund binnen kürzester Zeit dehydrieren sprich verdursten.

Der Grund dafür ist, dass sich der Organismus – wenn ihm kein Wasser zugeführt wird –  an seinen eigenen Wasserreserven bedienen muss. Diese liegen in den Muskeln und dem Gewebe. Die Folge wäre Dehydrierung mit anschließendem Multiorganversagen.

 

Anzeichen von Dehydrierung beim Hund.

 Es gibt 2 einfache Methoden wie man eine Dehydrierung beim Hund feststellen kann:

  1. Der Test an der Mundschleimhaut:

Drückt man mit dem Finger auf die Mundschleimhaut wird sie weiß. Sollte sie sich innerhalb von 1-2 Sekunden nicht wieder rosa verfärben, ist dies ein Anzeichen für eine Dehydrierung.

  1. Der Hautfaltentest:

Beim Hautfaltentest, zieht man die Haut am Nacken des Hundes hoch. Bleibt die Hautfalte ohne Zug weiter bestehen, ist dies ebenfalls ein Hinweis für einen Flüssigkeitsmangel und dein Hund braucht sofort Wasser.

 

Wann ist es besonders wichtig, dass mein Hund genug trinkt?

Besonders zu beachten ist, dass sich die oben genannten Formeln alle auf normale Umgebungstemperaturen und einen normalen Tagesablauf beziehen. (Spazieren gehen, Apportieren, kleinere Tricks).

Machst du mit deinem Hund Hundesport (Agility, Joggen, Fahrradfahren über große Distanzen, Hundeschlitten, usw.) oder andere körperlich fordernde Arbeiten wie z.B. Jagen, sollte dein Hund auch entsprechend mehr trinken!

Auch wenn es besonders heiß ist sollte dein Hund IMMER Wasser zur Verfügung haben. Im Sommer besteht immer die Gefahr von einem Hitzschlag! (Blogartikel: Hitzschlag beim Hund erkennen).

Bei Erkrankungen wie z.B. Durchfallerkrankungen ist es sehr wichtig, dass der Hund sehr viel trinkt, denn er scheidet viel Flüssigkeit aus. Eine Dehydrierung ist hier am häufigsten/wahrscheinlichsten!

 

Mein Hund trinkt nicht genug.

Dein Hund trinkt nicht oder nur sehr wenig?

Es kann unterschiedliche Gründe geben warum ein Hund nicht trinkt. Zu aller erst solltest du genau beobachten ob dein Hund tatsächlich nicht genug trinkt. Oft ist trinknapf hundes so, dass Hunde zwar den Trinknapf scheuen aber dafür beim Spaziergang (Pfützen, Teiche…) oder ausschließlich über das Futter (Nassfutter) genügend Flüssigkeit aufnehmen. Gerade auch wenn Tau im Frühling auf den Gräsern liegt und dein Hund Gras frisst kann es sein, dass er dadurch seinen Flüssigkeitsbedarf gedeckt hat.

Wie bereits erwähnt müssen Hunde, die Nassfutter bekommen, weniger zusätzliches  Wasser  aufnehmen als solche denen Trockenfutter gefüttert wird.

Natürlich kann es auch sein, dass dein Hund krank ist. Wenn der Hund also partout nichts trinken möchte, kann dies schnell gefährlich werden und du solltest umgehend zu deinem Tierarzt gehen. Oft fressen und trinken Hunde nichts wenn sie zum Beispiel Zahnschmerzen haben.

Solltest du einen Hund zu Hause haben, der nicht viel trinkt, gibt es verschiedene Tricks ihn trotzdem dazu zu animieren. Beachte aber, dass Hunde eigentlich ein sehr gutes Gefühl dafür haben wie viel sie trinken müssen.

 

7 Tricks damit dein Hund genügend trinkt

  1. Den Wassernapf an einen anderen Ort stellen
  2. Wasser unter das Trockenfutter mischen (Viele Hunde mögen das matschige Trockenfutter)
  3. Regenwasser statt Leitungswasser (viele Hunde mögen das lieber)
  4. Das Futter von Trocken- auf Nassfutter umstellen (Wasseranteil im Futter ist höher)
  5. Ein Trinkbrunnen aus dem Wasser sprudelt (erinnert an die Natur)
  6. Geschmack ins Wasser mischen (Fleischbrühe, Karottensaft, Thunfischsaft o.ä.)
  7. Obst ins Wasser mischen (kleinere Beeren) der Hund versucht diese dann zu „fischen“

Mit diesen Tricks bekommt man so gut wie jeden Hund zum trinken! Viel Spaß beim Testen, was für deinen Liebling das Beste ist!

 

Mein Hund trinkt viel

Neben den Trinkmuffeln gibt es auch die Situation, dass ein Hund besonders viel trinkt. Meist im Hochsommer oder nach sportlichen Aktivitäten trinken Hunde sehr viel. Es gibt aber auch einige Krankheiten, die zu erhöhtem Flüssigkeitsbedarf und somit zu verstärktem Durst beim Hund führen. Trinkt dein Hund also auf einmal besonders viel und dies über mehrere Tage ist Vorsicht geboten.

In diesen Situationen trinkt ein Hund besonders viel:

Ursachen für erhöhten Wasserbedarf

  1. Im Hochsommer
  2. Nach sportlicher Aktivität
  3. Bei der Gabe von Trockenfutter
  4. Bedingt durch Krankheiten

 

Wie bereits angemerkt gibt es einige Krankheiten, die zu ungewöhnlich hohem Trinkaufkommen beim Hund führen können. Wichtig ist dem Hund das Wasser nicht wegzunehmen, sondern ihn trinken zu lassen.

Einige Krankheiten die einen Hund sehr viel trinken lassen haben wir folgend aufgezählt.

Krankheiten bei denen ein Hund viel trinkt

  1. Diabetes
  2. Blasenentzündung
  3. Nierenerkrankung
  4. Gebärmutterentzündung

 

Dies sind nur einige Krankheiten bei denen euer Hund einen vermehrten Flüssigkeitsbedarf verspürt. Man sieht, dass einige dieser Krankheiten Notfälle sind, somit sollte mit dem Gang zum Tierarzt nicht zu lange gewartet werden.

Mit unserem Hundeaktivitätstracker kannst du besondere Verhaltensänderungen und den nächtlichen Gang zum Trinknapf kontrollieren.